In Hainburg an der Donau (Bezirk Bruck an der Leitha) ist das Trinkwasser derzeit nur eingeschränkt nutzbar. Die Stadtgemeinde informierte die Bevölkerung über auffällige Ergebnisse bei untersuchten Wasserproben.
Wie aus einer Mitteilung der Stadt hervorgeht, wurden bei den Kontrollen Coliforme Bakterien und Enterokokken nachgewiesen. Damit entspricht das Wasser derzeit nicht den mikrobiologischen Anforderungen der Trinkwasserversorgung.
Bei den intestinalen Enterokokken wurde ein Messwert von 1 festgestellt, obwohl der erlaubte Höchstwert bei 0 liegt. Bei den Coliformen Bakterien wurde ein Wert von 2 gemessen – auch hier beträgt der zulässige Höchstwert 0.
Die Stadt arbeitet nach eigenen Angaben bereits mit Hochdruck an der Behebung des Problems. Als unmittelbare Maßnahme wird eine Schutzchlorung des Leitungsnetzes durchgeführt.
Bis ein hygienisch einwandfreies Trinkwasseruntersuchungsgutachten vorliegt, gelten für die Bevölkerung allerdings Einschränkungen bei der Verwendung des Wassers.
Die Stadt warnt insbesondere davor, das Wasser unbehandelt zu trinken oder für die Zubereitung von Lebensmitteln zu verwenden. Es müsse zuvor ausreichend desinfiziert werden.
Konkret soll das Wasser laut Mitteilung mindestens drei Minuten sprudelnd abgekocht werden. Alternativ könne es in ausreichend desinfiziertem Zustand verwendet werden.
Wie lange die Einschränkungen gelten werden, ist derzeit noch offen. Sobald das Wasser wieder einwandfrei ist, will die Stadtgemeinde die Bevölkerung informieren.
Für Rückfragen hat die Stadt außerdem eine Telefonnummer eingerichtet. Ziel sei es, so schnell wie möglich wieder die gewohnte Trinkwasserqualität herzustellen.