Kein Corona-Deal: Dinamo wirft das Trainerteam raus

Dinamo-coach Nenad Bjelica verliert seinen kompletten Betreuerstab.
Dinamo-coach Nenad Bjelica verliert seinen kompletten Betreuerstab.Bild: imago images

Das weltweit grassierende Coronavirus hat den Fußball fest im Griff. Während in Österreich auf Kurzarbeit umgestellt wird, greift Dinamo Zagreb zu drastischen Maßnahmen.

Seit dem 8. März rollt auch in Kroatien der Ball nicht mehr. Die Liga wurde, genauso wie in quasi ganz Europa, unterbrochen.

Doch trotz überlegener Tabellenführung und Champions-League-Teilnahme ist Dinamo mit Ex-Austria-Coach Nenad Bjelica und den ÖFB-Legionären Emir Dilaver und Marin Leovac zum Sparen gezwungen.

Deshalb hatten die Klub-Bosse einen Gehaltsverzicht vorgeschlagen. Spieler und Trainer sollten lediglich ein Drittel des Gehalts erhalten, auf ein Drittel verzichten und das dritte Drittel in einem halben Jahr abgeben, wenn der Fußball wieder normal läuft.

So sollten die Spieler, die zwischen 100.000 Euro und 800.000 Euro verdienen, ihre Ansprüche zurückstellen, um den 450 Mitarbeitern im Klub den Job zu retten, erklärten die Vereinsbosse.

Im Namen der Spieler lehnte Kapitän Arijan Ademi das Angebot ab, weshalb der Klub nun zu drastischen Mitteln griff. Der gesamte Betreuerstab von Coach Bjelica wurde entlassen. So wurden Rene Poms, Nino Bule, Silvije Cavlina, Martin Mayer, Karlo Reinholz und Jasmin Osmanovic entlassen, Bjelica blieb nur, weil Klauseln in seinem Vertrag eine Entlassung verhinderten. Der Ex-Austria-Coach soll so zum freiwilligen Abschied gedrängt werden.

Wie der Konter der Spieler aussieht, wird sich erst zeigen.

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