Ob Sprachwochen und Kennenlerntage: Für schulische Veranstaltungen müssen Eltern oft tief in die Tasche greifen. Für den Nachwuchs ist es besonders schlimm, wenn er nicht teilnehmen kann.
Die AK Oberösterreich rechnet vor: In den Monaten zwischen den Semester- und den Sommerferien haben Eltern in Oberösterreich durchschnittlich 900 Euro pro Schulkind ausgegeben.
Neben notwendiger Ausstattung für den Unterricht und Nachhilfekosten belasten die Familien vor allem die Ausgaben für Events. "Wenn die Kosten für Miete, Mobilität und Lebensmittel das Haushaltsbudget auffressen, bleibt oft kein Geld mehr für die Sprachwoche oder die Sporttage übrig", erklärt Kammer-Präsident Andreas Stangl.
Daher wurde nun ein sogenannter Klassenfahrtsbonus eingeführt. Anspruchsberechtigt sind Mitglieder mit Kindern in der fünften bis neunten Schulstufe. Voraussetzung: Sie müssen eine kostenpflichtige Klassenfahrt besuchen.
Auch die Stadt Linz hilft Eltern mit schulpflichtigen Kindern. Sie hat dafür einmal mehr ein eigenes Paket geschnürt: Familien mit geringerem Haushaltseinkommen erhalten City-Ring-Gutscheine im Wert von jeweils 100 Euro.