Kein Handyvertrag für Sportler, weil er Krebs hat

Der ehemalige Top-Stabhochspringer Tim Lobinger hat seit 2017 Leukämie. Er wollte einen neuen Handyvertrag abschließen, durfte aber nicht.

Der ehemalige Weltklasse-Stabhochspringer Tim Lobinger kämpft seit über einem Jahr gegen den Krebs. Im März 2017 wurde beim Deutschen akute Leukämie diagnostiziert, seitdem wird der 46-Jährige ständig behandelt. Als er einen neuen Handy-Vertrag abschließen wollte, wurde ihm das seitens des Anbieters untersagt – aus einem heftigen Grund!

Lobinger wollte einen neuen Tarif mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten abschließen, der Vertrag wurde ihm aber seitens des Anbieters verwehrt: "Meine Anfrage wurde allerdings abgelehnt, mit der Begründung, ich könne die Mindestlaufzeit aufgrund meiner Erkrankung ja wohl nicht erfüllen", erzählt der Deutsche in der "Bunten".

"Ich gehe offen mit dem Thema Leukämie um und habe keine Probleme über meine Krankheit zu sprechen, doch die Sache mit dem Handyvertrag finde ich schon sehr krass", zeigt sich Lobinger schockiert.

Seit März 2017 kämpft der ehemalige Stabhochspringer gegen die aggressive Krebsform. Lobinger war im Jahr 1997 der erste Deutsche, der im Freien die Sechs-Meter-Marke knackte. 2003 gewann er zudem Gold bei den Hallen-Weltmeisterschaften.

(Heute Sport)

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