Wintersport

"Kein Killer!" Ex-Hirscher-Coach über die Riesen-Krise

Die rot-weiß-roten Riesentorlauf-Herren kommen nicht in Schwung. Daran können selbst die einstigen "Macher" von Marcel Hirscher (noch) nichts ändern.
Erich Elsigan
06.12.2020, 11:56

Stefan Brennsteiner war im Oktober beim Riesentorlauf von Sölden als 17. der beste ÖSV-Läufer. Ein historisches Debakel, denn nie startete Ski-Österreich schlechter in die Saison. Wochenlang wurde im Team an der Form, am Material und der Technik gefeilt. In der Hoffnung, an diesem Wochenende in Santa Caterina (It) eine bessere Figur abzugeben.

Bittere Realität: Es ist weiter der Wurm drin. Marco Schwarz wurde 14. Die Riesentorlauf-Spezialisten Roland Leitinger (26.) und Brennsteiner (40.) waren chancenlos. 

Und das, obwohl sich seit dieser Saison Mike Pircher und Ferdinand Hirscher um die Trainingsgruppe kümmert. Das Duo formte einst Marcel Hirscher zum Ski-Giganten.

"Ich vermisse das echte Rennfahren, den Killer", meint Pircher, angesprochen auf die aktuelle "Riesen-Krise". Doch er bleibt optimistisch. "Wenn uns jetzt mal ein Top-Ten-Platz gelingt, könnte ein Ruck durch die Mannschaft gehen."

Nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Montag. Der für Sonntag geplante Bewerb wurde wegen der Neuschnee-Massen verschoben.

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