Kein Mandat für Philippa: So reagiert HC Strache

Philippa Strache wird wegen der Vorwürfe gegen sie kein Nationalratsmandat der FPÖ erhalten. Ihr Mann reagiert nun auf diese Entscheidung.
Im freiheitlichen Landesparteivorstand Wien ist Montagabend die Entscheidung gefallen: Heinz-Christian Straches Ehefrau Philippa wird kein FPÖ-Mandat im Nationalrat erhalten. Vorwürfe gegen sie sollen intern und extern geprüft werden, so Wiens FPÖ-Vizebürgermeister Domink Nepp. Die vier Mandate werden Dagmar Belakowitsch, Harald Stefan,Ricarda Berger und Martin Graf bekommen.

Folgt nun die Rache von Strache – oder der Straches? Ehemann Heinz-Christian Strache postete nach der Entscheidung noch in der Nacht auf Dienstag einen Eintrag auf Facebook, in dem es heißt: "Totgesagte leben länger: Strache-Partei könnte es auf Anhieb in den Nationalrat schaffen." Er bezieht sich damit auf eine "Heute"-Umfrage, die zeigt, dass rund 16 Prozent der Österreicher Strache wieder ihre Stimme geben würden.

Strache-Partei hätte gewisse Zustimmung

Aller Affären zum Trotz würden der Umfrage zufolge Strache 5 Prozent "sicher" wählen, weitere 11 Prozent "möglicherweise". Eine "Liste Strache" kommt dagegen für 77 Prozent sicher nicht oder eher nicht infrage. Unter den FPÖ-Wählern selbst ist die Zustimmung größer: Rund jeder fünfte blaue Fan antwortete mit "ganz sicher wählbar", jeder dritte mit "möglicherweise wählbar".

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Ein Kampf "Blau vs. Blau" könnte entstehen, würde Strache mit einer eigenen Liste in die Politik zurückkehren. Auf Heinz-Christian Straches Facebook-Seite ist man sich jedenfalls einig. "Bitte unbedingt eine eigene Partei gründen!! Gleich bei der Wien Wahl!" oder "Warum nicht. Die aktuelle FPÖ ist nicht mehr wählbar" steht da von den Fans zu lesen.

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