Im Ringen um einen Frieden in der Ukraine gibt es keine Fortschritte. US-Präsident Donald Trump wollte den russischen Angriffskrieg einst in 24 Stunden beenden. Bisher verlaufen seine Bemühungen jedoch im Sand. Im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte der US-Präsident, woran es seiner Meinung nach scheitert.
Trump machte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für die anhaltenden Kämpfe verantwortlich. Laut dem US-Präsidenten sei Kreml-Chef Wladimir Putin eher zu einem Friedensdeal bereit.
Für Kopfschütteln sorgte diese Aussage in Europa. So erinnerte der polnische Regierungschef Donald Tusk daran, dass der US-Friedensplan von den Russen abgelehnt wurde. Stattdessen habe das Putin-Regime mit "Raketenangriffen auf ukrainische Städte" geantwortet.
Aus Moskau hingegen kamen wohlwollende Worte. Laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sei man mit erneuten Gesprächen mit US-Unterhändlern bereit. Dabei solle vor allem die russische Sicht auf die Dinge im Mittelpunkt stehen.
Peskow zufolge hätten die Ukraine und Europa bereits viele Gespräche gehabt. Ein letztes Treffen zwischen US-Vertretern und Putin fand im Dezember 2025 statt.