Kein Visum mehr! Verkauft Abramowitsch Chelsea?

Fans des FC Chelsea zittern. Boss Roman Abramowitsch bekommt kein Visum in Großbritannien. Jetzt soll er mit dem Gedanken spielen, den Klub abzustoßen.

Im Vorjahr feierte Chelsea noch den Meistertitel in der Premier League. Nach einem durchwachsenen Jahr durften die Blues am vergangenen Wochenende den Sieg im FA Cup bejubeln. Nach den Feierlichkeiten folgt die Katerstimmung.

Der englische Top-Klub steht womöglich vor dem Umbruch. Chelsea-Boss Roman Abramowitsch soll die Nase voll haben. Seit zwei Monaten bekommt der russische Oligarch in Großbritannien kein Visum mehr. Im Stadion war er schon seit März nicht mehr.

Jetzt spielt Abramowitsch gar mit dem Gedanken, Chelsea zu verkaufen. Das berichtet das renommierte Blatt "The Guardian". Der Russe hat mehr als eine Milliarde Pfund in den Verein gesteckt, ihm damit zu zahlreichen Titeln verholfen.

Visum wird zum Politikum

Das fehlende Visum ist nun aber der große Spaßverderber. Hintergrund ist das Gift-Attentat auf den russisch-englischen Doppelagenten Sergei Skripal und seine Tochter im englischen Salisbury. Die Beziehungen zwischen Russland und den Briten verschlechterten sich daraufhin immens. Die britische Regierung macht Russland und Machthaber Wladimir Putin verantwortlich.

Zu ebendiesem pflegt Abramowitsch gute Kontakte. Zudem wird sein riesiges Vermögen kritisch beäugt. Oligarchen haben auf der Insel derzeit keinen guten Stand. Die Auswirkungen auf den Fußball-Klub könnten riesig sein.

(Heute Sport)

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