Keine Entlastung: Düstere Prognose der Ampel-Kommission

Corona-Intensivstation eines Krankenhauses. Die Zahl freier Betten wird immer kleiner.
Corona-Intensivstation eines Krankenhauses. Die Zahl freier Betten wird immer kleiner.INA FASSBENDER / AFP / picturedesk.com
Ganz Österreich bleibt auf der Corona-Ampel Rot. Die Kommission geht davon aus, dass sich das Infektionsgeschehen auf hohem Niveau fortsetzt.

Die Corona-Ampel bleibt auch weiterhin im ganzen Land Rot. Das geht aus dem aktuellen Arbeitsdokument der zuständigen Kommission hervor.

Jedes einzelne Bundesland ist mittlerweile weit vom Grenzwert 100 pro 100.000 Einwohner entfernt. Dabei hat Vorarlberg die schlechteste Entwicklung aufzuweisen. Hier wurden vor einigen Wochen die ersten Öffnungsschritte in der Gastronomie getätigt.

Lage auf Intensivstationen weiter angespannt

Laut Prognose der Corona-Kommission wird die Situation auf den Intensivstationen in der Ostregion angespannt bleiben. Auch für Oberösterreich wird eine entsprechende Vorsorge empfohlen. In Vorarlberg sollte eine ständige Evaluierung der dortigen Öffnungsschritte erfolgen, denn in keinem anderen Bundesland steigt derzeit die Infiziertenrate so rasant an. 

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In der Risikoeinschätzung der Kommission, die der APA vorliegt, heißt es, Prognoserechnungen zeigten eine konstante Auslastung von Intensivstationen auf hohem Niveau von knapp unter 30 Prozent für die nächsten zwei Wochen.

7-Tages-Inzidenz bei 227,3

Die Kommission gehe davon aus, dass sich das Infektionsgeschehen konstant auf hohem Niveau fortsetze und es demzufolge insbesondere in den östlichen Bundesländern zu keiner Entlastung der Intensivstationen kommen werde. Den fortgesetzten Lockdown im Osten begrüßt die Kommission daher "ausdrücklich".

Die 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit bei 227,3 in ganz Österreich. Am höchsten ist die Zahl weiterhin in Wien (321,1), gefolgt von Niederösterreich (232,3) und Salzburg (223,3). Am Donnerstag wurden 2.906 Neuinfektionen und 40 Todesfälle vermeldet.

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