"Keine Kompromisse" – Knallhart-Rede von Neo-Minister

Sozial- und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Mittwoch im Nationalrat.
Sozial- und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Mittwoch im Nationalrat.ROLAND SCHLAGER / APA / picturedesk.com
Bei seinem ersten Auftritt im Nationalrat machte der neue Gesundheits- und Sozialminister Wolfgang Mückstein seine Position klar.

Bei seiner ersten Rede im Nationalrat behielt der neue Gesundheits- und Sozialminister Wolfgang Mückstein (Grüne) die FFP2-Maske auf. Er machte zu seinem Auftakt gleich eine Knallhart-Ansage: "Wenn es darum geht, Menschenleben zu schützen, dann mache ich keine Kompromisse."

Die Lage sei trügerisch, so der Wiener Allgemeinmediziner. Einerseits mache man sich Gedanken über Öffnungsschritte, andererseits müsse man die Situation auf den Intensivstationen überwachen. Gerade in Wien sehe es "nicht sehr rosig aus".

Menschen schützen

Zuerst müsse man die Menschen laut Mückstein schützen, danach könne man an Öffnungen denken. Die Devise sei nun: "Impfen, Testen, Testen, Testen" sowie die Basismaßnahmen, also Abstand, FFP2-Maske und Hände waschen. Die 1 Million vorgezogenen Impfdosen von Biontech/Pfizer seien eine gute Nachricht. Bald könne man 130.000 Impfdosen täglich verabreichen.

In seiner Rolle als Sozialminister kam Mückstein auf Armut zu sprechen. Bereits vor der Corona-Krise habe es 1,2 Millionen arme Menschen in Österreich. Aufgrund der Kollateralschäden wisse noch nicht, wie hoch diese Zahl nach Covid sein werde. Zudem hätten psychische Probleme zugenommen. Der Neo-Minister fordert eine "Psychotherapie auf Krankenschein".

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