Keine Liga-Aufstockung, Pleite-Klubs bleiben oben

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Das Bundesliga-Konzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs steht. Jetzt sollen mit der Politik die letzten Details geklärt werden. Einige Entscheidungen haben für die Klubs weitreichende Auswirkungen.
So steht zum Beispiel fest, dass Österreichs höchste Spielklasse nicht auf 14 Klubs aufgestockt wird. Das war eine Forderung der Zweitligisten SV Ried und von Austria Klagenfurt - denn es ist noch unklar, ob und wann der Betrieb in der 2. Liga fortgesetzt werden kann. "Das ist vom Tisch", erklärt Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer. "Die Klubs haben den Antrag zu fast 80 Prozent abgelehnt."

Ebenfalls ein wichtiges Thema für die Teams: Was passiert bei finanziellen Schwierigkeiten? Immerhin bedeuten auch Geisterspiele eine große wirtschaftliche Belastung. "Das Lizenzierungsverfahren wird angepasst", erklärt Ebenbauer. "Die finanzielle Leistungsfähigkeit wird für die kommende Saison nicht bewertet. Ein Punkteabzug ist aber möglich." Nachsatz: "Die rechtlichen, sportlichen und infrastrukturellen Kriterien bleiben unverändert." Heißt: Es gibt keinen Zwangsabstieg bei wirtschaftlichen Problemen.

Sollte der Spielbetrieb fortgesetzt werden, wird das voraussichtlich mit Geisterspielen passieren. Ob diese dann den Fans zumindest im Free-TV gezeigt werden? "Wir sind in guten Gesprächen mit Sky", erklärt Ebenbauer. "Aber wir wissen noch nicht, ob und wann überhaupt gespielt wird. Daher ist das noch offen."

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Kernfrage ist allerdings, was passiert, wenn ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet wird. Eine Arbeitsgruppe soll dieses Problem so bald wie möglich in enger Abstimmung mit der Politik kläre. "Wir starten morgen mit der Arbeitsgruppe und wollen Lösungen in der nächsten Woche finden", erklärt Ebenbauer.







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