Keine russischen Leichtathleten bei Olympia in Rio

Bild: Reuters

Laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Tass wurde die Suspendierung des russischen Leichtathletik-Verbandes auf unbestimmte Zeit verlängert. Damit dürfen die Athleten nicht bei den anstehenden Olympischen Spielen in Rio an den Start gehen.

Der Weltverband IAAF hat die bereits im November vergangenen Jahres ausgesprochene Sperre des russischen Verbandes wegen eines flächendeckenden, systematischen Doping-Betruges am Freitag auf unbestimmte Zeit verlängert.

Die IAAF hatte Russland die Chance zur Umsetzung von Reformen gegeben. Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada hat in ihrem jüngsten Bericht allerdings nichts davon gemerkt. Von Februar bis Mai seien insgesamt 736 geplante Doping-Test aus unterschiedlichen Gründen nicht durchgeführt worden. Außerdem gab es eklatante Versäumnisse vieler Athleten bei der Angabe ihres Aufenthaltsortes.

Putin gegen Kollektivstrafe

Präsident Wladimir Putin sprach sich gegen eine kollektive Bestrafung aus. "Es kann keine Kollektivverantwortung aller Athleten geben. Das ganze Team kann nicht verantwortlich gemacht werden für einen Einzelnen, der gegen die Regeln verstoßen hat", so der Kreml-Chef in St. Petersburg.

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