Urteile sind da

Keine Sperre für Würgegriff! Hammer-Strafen für Sturm

Nach den wilden Szenen beim Top-Spiel Sturm gegen Salzburg sind jetzt die Strafen bekannt. Oumar Solet kommt nach dem Würgegriff ohne Sperre davon.

Sport Heute
Keine Sperre für Würgegriff! Hammer-Strafen für Sturm
Sturm ist der große Verlierer der Rudelbildung gegen Salzburg.
GEPA

Es war der Aufreger des Spieltags. In der Nachspielzeit des Top-Spiels der österreichischen Bundesliga zwischen Sturm und Salzburg (0:1) kam es zu einer Rudelbildung mit insgesamt drei roten Karten. Jetzt sind die Strafen der Bundesliga bekannt.

Das Urteil des Massengerangels trifft vor allem Sturm. Die Grazer waren mittels Video-Schaltung bei der Verkündung vertreten um ihren Standpunkt wegen der roten Karten gegen Dimitri Lavalee, Jon Gorenc Stankovic und Geschäftsführer Sport Andreas Schicker darzulegen.

Keine Strafe für "Würgeattacke"

Die Liga griff mit dem Urteil hart durch – die Strafen treffen aber hauptsächlich die Steirer. Während Gorenc Stankovic zwei Spiele zuschauen muss, bekommt "Bulle" Lucas Gourna-Douath, der die Rauferei auslöste, zwar ebenfalls eine Zwei-Spiele-Sperre, eines davon aber bedingt.

Lavalee wurde auch für zwei Spiele, eines davon bedingt, gesperrt. Der Belgier fehlt damit wie die beiden anderen auf jeden Fall im Cup-Kracher zwischen Sturm und Salzburg am Donnerstag. 

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    Oumar Solet kommt ganz ohne Strafe davon. Der Innenverteidiger der Mozartstädter hatte Gorenc Stankovic bei der Rangelei, während dieser am Boden lag, gewürgt. Der Vorfall wurde von der Bundesliga gar nicht beachtet, weil es sich dabei laut der Liga um eine Tatsachenentscheidung handelte.

    Der Videoschiedsrichter Manuel Schüttengruber habe die Aktion zwar gesehen, aber aufgrund der für ihn sichtbaren Videoeinstellungen nicht richtig wahrgenommen. 

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    Die Beschwerde von Sturm hat auch Sportchef Schicker nichts gebracht. Er legte nach dem Spiel einen Kniefall vor Schiedsrichter Stefan Ebner hin, konnte die Ausschlüsse nicht verstehen. Der 37-Jährige kassierte eine 2.000-Euro-Strafe und eine Funktionssperre für einen Monat.

    Während der Verein die Urteile der Liga annimmt, überlegt Schicker weitere Schritte einzuleiten.

    red
    Akt.
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