Kenianer läuft in Berlin Marathon-Weltrekord

Patrick Makau verbesserte beim Marathon in Berlin den Weltrekord um 21 Sekunden. Sein Vorgänger Haile Gebrselassie musste nach 36 Kilometern aufgeben.

Berlin scheint ein guter Boden für neue Marathon-Weltrekorde zu sein. Patrick Makau aus Kenia kam am Sonntag nach 2:03:38 Stunden als Erster von 40.000 Läufern im Ziel an. Damit verbesserte er den Weltrekord, den Haile Gebrselassie vor drei Jahren in der deutschen Hauptstadt aufgestellt hatte, deutlich um 21 Sekunden. Landsmann Stephen Chemlany kam erst über drei Minuten nach Makau am Brandenburger Tor an.

Makau, der in Berlin schon einmal siegte, war von seinem Weltrekord überrascht: "Das war der größte Tag in meiner Karriere als Läufer. Bei Kilometer 25 spürte ich, dass ich Weltrekord laufen kann. Dabei habe ich mich heute Morgen gar nicht so gut gefühlt", so der 26-Jährige.

Gebrselassie muss aufgeben

Der bisherige Weltrekord-Halter hatte in diesem Jahr große Probleme. Zwar lag er bis zur Hälfte des Laufs noch auf Weltrekordkurs, musste dann aber Makau bei einem Zwischensprint nach 27 Kilometern ziehen lassen. Der Halbmarathon-Sieger von Wien blieb zwischenzeitlich stehen, lief dann noch bis Kilometer 36, bevor er endgültig aufgab - sein Manager nannte "Atemprobleme" als Grund.

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