Sie haben sich beim Studium kennen und lieben gelernt. Heuer feiern die Kernölamazonen Caroline Athanasiadis und Gudrun Nikodem-Eichenhardt bereits ihr 20. Bühnenjubiläum. "Wir haben eine dauerhafte Freundschaft und verfolgen die gleichen Ziele. Wir sind beim Arbeiten aneinander gewachsen und begegnen einander immer wieder neu", beschreibt die Steirerin Nikodem-Eichenhardt die innige Beziehung im "Heute"-Gespräch.
"Wir führen eine Ehe, nur ohne Sex", erklärte Athanadiasis schon im Vorfeld des Jahrestags. "Man verändert sich über die Jahre, aber wir haben nie das Ziel aus den Augen verloren: Unser Publikum als Kernölamazonen zu unterhalten", ergänzt die Wienerin mit griechischen Wurzeln. Die Comedy-Queens bespielen gerade Österreich und Deutschland im Rahmen ihrer "20 Jahre Liebe & Kernöl"-Tour. Am 28. November laden sie zur "Geburtstags-Sause" ins Globe Wien, am 30. November ins Musiktheater Linz.
Neben vielen Highlights blicken die beiden gerne darauf zurück, "als wir in Deutschland Fuß gefasst haben. Da hat sich eine ganz neue Welt für uns eröffnet. Man muss über den Tellerrand schauen". Athanasiadis ergänzt schmunzelnd: "Gudrun muss nur aufpassen, dass sie nicht zu viele Dialektwörter gebraucht. Aber wir genießen eh den Ösi-Bonus"
Am Anfang ihrer Karriere musste sich das Kabarett-Duo auf Tour noch ein Doppelzimmer teilen. Heute ist es den Freundinnen und Bühnenpartnerinnen auch wichtig, dazwischen ein bisschen Me-Time zu haben. "Wenn man soviel aufeinander pickt, braucht man auch eine kurze Pause".
Die Kernölamazonen teilen zwar Humor und Freude an der Arbeit, unterscheiden sich aber auch. "In der Größe, das ist ja offensichtlich", lacht Nikodem-Eichenhardt. "Ich liebe See, Berge und Wandern, Caro eher das Meer. Sie ist in einem anderen Tempo unterwegs als ich, anders getaktet."
Als Kabarettistinnen und Mamas jonglieren beide zwischen Beruf und Familienleben. "Organisation ist alles. Wenn ich meinen Mann nicht hätte, könnte ich das nicht machen", so die Wienerin. "Mein Sohn war lange mit auf Tour, das habe ich total genossen", so die Steirerin abschließend.