Künstliche Intelligenz in der Bäckerei, automatische Frachtvermessung und smarte Medikamentenroboter: Wiener Unternehmen arbeiten an innovativen Zukunftsprojekten – und erhalten dafür Unterstützung vom waff. Kleine und mittlere Betriebe können noch bis 27. August eine Förderung für neue Ideen, Fachkräfte und zusätzliche Jobs beantragen.
Mit der Förderung "Innovation und Beschäftigung" unterstützt der Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff) Unternehmen dabei, neue Produkte und Prozesse zu entwickeln sowie qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzusetzen. Ziel ist es, Innovationen voranzutreiben und gleichzeitig Arbeitsplätze zu schaffen oder zu sichern.
Vizebürgermeisterin und Wirtschafts- und Arbeitsstadträtin Barbara Novak (SPÖ) betont: "Innovative Wiener Unternehmen stärken die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts." Die Förderung helfe kleinen und mittleren Betrieben dabei, Ideen in konkrete Projekte umzusetzen und Beschäftigung zu schaffen.
Auch waff-Geschäftsführer Marko Miloradović sieht in gut ausgebildeten Fachkräften den Schlüssel zum Erfolg: "Mit der Innovationsförderung unterstützt der waff Wiener Unternehmen dabei, neue Ideen gemeinsam mit qualifizierten Mitarbeiter*innen umzusetzen."
Seit 2021 wurden laut waff 192 Wiener Unternehmen mit insgesamt rund 10,3 Millionen Euro unterstützt. Dabei wurden 277 Innovationsassistentinnen und -assistenten neu eingestellt und mehr als 140 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.
Wie unterschiedlich die geförderten Projekte sind, zeigen aktuelle Beispiele: Die Bäckerei Szihn entwickelt eine Pilotfiliale mit KI-gestützten Abläufen, die "Cargometer GmbH" arbeitet an einer automatischen Frachtvermessung im Logistikprozess und die "Sumetzberger GmbH" entwickelt mit dem "Smart Medication Robot" ein automatisiertes Medikamentenmanagement für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Vier Innovationsassistenten arbeiten derzeit an diesen Projekten, zusätzlich sollen bis zu zehn neue Arbeitsplätze entstehen.
Die Förderung umfasst Zuschüsse zu Personalkosten, Weiterbildung und Beratung. Der waff übernimmt bis zu 50 Prozent des Bruttoentgelts von Innovationsassistenten sowie weitere Zuschüsse für Qualifizierung und Beratung. Anträge können noch bis 27. August 2026 online gestellt werden.