In der IKEA-Filiale Wien Nord werden die Kundendurchsagen seit Kurzem nicht mehr von Mitarbeitenden gesprochen, sondern von einer künstlichen Intelligenz übernommen.
Ziel des Unternehmens ist es, mit standardisierten Ansagen Routinetätigkeiten zu automatisieren.
Dadurch erhalten die Mitarbeitenden mehr Zeit, um sich um die Beratung der Kundschaft zu kümmern. Die neue KI-Stimme basiert laut IKEA auf einer echten Mitarbeiterin aus Österreich.
IKEA-Pressesprecherin Christina Strauss bestätigte gegenüber dem ORF Wien, dass die Ansagen derzeit im Rahmen einer Testphase im Einsatz sind.
Ob in Zukunft ein schwedischer Akzent hinzugefügt wird, ist noch offen.
Das langfristige Ziel ist eine österreichweit einheitliche Qualität bei allen Standarddurchsagen. Später sollen über das System auch zentrale Produkt- und Serviceinformationen eingespielt werden.
Die Automatisierung betrifft jedoch nicht die gesamte Kommunikation: Notfallmeldungen und spezielle Hinweise werden weiterhin live von geschultem Personal durchgegeben.
Ob die KI-Stimme in ganz Österreich eingeführt wird, steht noch nicht endgültig fest.