Mit einer "mehr als absurden Forderung" sorge FPÖ-Generalsekretär Hafenecker derzeit für Schlagzeilen, heißt es in einer Aussendung der VPNÖ. Hafenecker spreche sich dafür aus, einen verurteilten syrischen Straftäter nach Österreich ausliefern zu lassen.
Konkret fordert Hafenecker sogar, man müsse "umgehend alle völkerrechtlichen und diplomatischen Hebel in Bewegung setzen, um den Verurteilten nach Österreich zurückzuholen."
VPNÖ-Landesgeschäftsführer und Landtagsabgeordneter Matthias Zauner kritisiert die Forderung scharf: "Die Kickl-FPÖ dreht sich wie ein Fähnchen im Wind und weiß selbst nicht mehr, was sie will. Einerseits kritisiert sie die Asylpolitik von Innenminister Gerhard Karner, der der mehr Straftäter und illegal Aufhältige abschiebt, als das jemals zuvor der Fall war. Andererseits will Kickls Generalsekretär einen verurteilten syrischen Folterknecht um jeden Preis nach Österreich holen lassen."
Und weiter: "Diese Doppelmoral ist kaum zu überbieten. Und als wäre das nicht genug, sollen die österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler dafür zahlen und auch noch die jahrelangen Haftkosten übernehmen. Mit dieser Forderung hat sich Hafenecker selbst enttarnt und gezeigt: Der Kickl-FPÖ ist es egal, wie es unseren Landsleuten geht. Solange sie alles und jeden kritisieren kann, würde sie auch gerne verurteilte Straftäter ins Land holen."
"Unser Generalsekretär Christian Hafenecker deckt den Skandal rund um die Flucht des syrischen Folterknechts auf, und die Bundes-ÖVP versucht jetzt mit Nebelgranaten von ihrem eigenen Versagen abzulenken", so FPÖ Niederösterreich-Sicherheitssprecher und Landtagsabgeordneter Andreas Bors. "Sich nach dieser Fehlerreihe als beinharte Abschiebe-Partei darzustellen, ist ein starkes Stück. Aber das haben unsere Landsleute längst durchschaut. Denn die Österreicher erleben Tag für Tag mit Bandenkriegen, Messerstechereien und Vergewaltigungen das permanente Asylversagen des ÖVP-Innenministers, ganz zu schweigen vom Integrationsversagen seit 2015", so Bors.