Im Oktober 2016 wurde Kim Kardashian (45) in einem Pariser Hotel von bewaffneten Räubern überfallen. Die Täter erbeuteten Schmuck im Wert von rund acht Millionen Euro. Nun, fast zehn Jahre später, steht endlich die offizielle Entschädigung fest.
Doch statt einer Millionensumme bekommt die Unternehmerin gerade einmal einen einzigen Euro zugesprochen.
Laut Reuters hatte Kim selbst keinen höheren Betrag angefordert. Für sie stand nicht eine möglichst hohe finanzielle Entschädigung im Mittelpunkt, sondern der symbolische Charakter. Der Raub galt als einer der größten seiner Art.
Während das Strafverfahren lief, bat einer der Täter um Entschuldigung. Da er nach jahrelanger Krankheit nicht mehr sprechen und kaum noch hören konnte, schrieb er seine Worte auf einen Zettel: "Mir fehlen die Worte, um zu sagen, wie leid es mir tut. Ich bitte tausendmal um Entschuldigung."
Kim konnte auf die Nachricht jedoch nicht reagieren – die Staatsanwaltschaft hatte den Zettel abgefangen. Das Strafverfahren wurde im Mai 2025 abgeschlossen, insgesamt acht Personen wurden verurteilt. Auch ein Hotelrezeptionist erhält eine Entschädigung: rund 110.000 Euro.