Wie die Polizei mitteilte, wurden bei dem Unglück im Nordosten des südostasiatischen Landes am Donnerstag zehn weitere Mönche verletzt.
Die Gruppe aus 35 Mönchen und fünf Laien war nach Polizeiangaben während einer Pilgerreise auf einer Straße in der Provinz Mukdahan unterwegs, als sie am Straßenrand von dem Fahrzeug erfasst wurde.
"Der Verdächtige ist ein Kind", sagte Provinz-Polizeichef Pairoj Thaiphutsa. Der Polizeichef der Stadt Mukdahan, Prayut Ruanthongkam, ergänzte, es handele sich um einen elfjährigen Jungen.
Nach Polizeiangaben war der Junge ohne die Erlaubnis seiner Eltern mit dem Lieferwagen losgefahren. Auf der Straße habe er die Kontrolle über den Wagen verloren und sei in die Pilgergruppe gerast. Das Fahrzeug werde nun forensisch untersucht, um die genaue Ursache zu ermitteln, sagte Polizeichef Pairoj. Die Polizei werde zudem die Eltern befragen.
Fünf Mönche starben den Angaben zufolge am Unfallort, drei weitere erlagen später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Zehn Verletzte wurden demnach noch im Krankenhaus behandelt.
In Thailand kommt es häufig zu tödlichen Verkehrsunfällen, Ursachen sind oft der schlechte Zustand vieler Fahrzeuge und eine riskante Fahrweise. Mukdahans Gouverneur Worayan Bunnarat rief nach dem Unglück in seiner Provinz dazu auf, mehr für die Verkehrssicherheit zu tun. Bei der Verhütung von Unfällen müssten alle mithelfen, auch Eltern.