Kiosk "Ehrlichkeit": Kein Kassierer, keine Kontrolle

In Uruguay hat ein kleiner Kiosk den großen Supermärkten den Obst- und Gemüse-Kampf angesagt. Seine Waffe: Vertrauen.

In diesem Kiosk ist alles ein wenig anders. Es gibt keinen Kassierer und keine Kontrolle. Kein ausgeklügeltes Kassasystem und keine Kameras. Auch keine Türen oder Fenster, die man verschließen könnte.

Das Prinzip:Man nimmt sich was man braucht und hinterlässt das Geld in einer Box. Im Vergleich zu den großen Supermärkten, kosten die Produkte in dem Kiosk bis zu 50 % weniger.

Kiosk "Ehrlichkeit"

Er wirkt für unsere Verhältnisse vielleicht etwas notdürftig zusammengebaut. Doch wenn man genau hinsieht, sieht man wie liebevoll er aus den einfachsten Mitteln gestaltet wurde. Grüne Farbe, kleine Regale, Blumendekoraktion und ein buntes Hasen-Handtuch.

Washington Cesar Neito arbeitet in dem Kiosk "Ehrlichkeit", der seinen Onkeln gehört und ist meint:

"Menschen sollten in Frieden leben, ohne sich um Diebstahl zu sorgen oder alles ständig zu überwachen."

Große Zukunftsvision

Washington erklärt: "Die Idee ist, dass Menschen zu uns kommen, hier kaufen, den Kiosk kennen lernen und uns ermutigen, weiterhin Gemüse anzubauen."

Washington glaubt, der Kiosk ist eine Lösung für die Menschen in Uruguay die in den Dörfern leben und einen eigenen Hof und ihre eigene Produktion haben. Sie alle könnten etwas ähnliches wie den Kiosk Ehrlichkeit aufbauen.

(mp)

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