Kitagawa spricht erstmals über den Rapid-Transfer

Koya Kitagawa steht vor dem Wechsel zu Rapid.
Koya Kitagawa steht vor dem Wechsel zu Rapid.Bild: imago sportfotodienst
Rapid braucht Verstärkung für die Offensive. Der neue Stürmer hat die Freigabe für den Medizincheck und ist unterwegs nach Wien.
Null Tore zum Auftakt. Rapid unterlag am Freitagabend Salzburg daheim mit 0:2 und präsentierte sich in der Offensive zahnlos. Koya Kitagawa soll das künftig ändern.

Der Japaner wird der neue Stürmer in Grün-Weiß. Die letzten Steine müssen noch aus dem Weg geräumt werden. Am Samstag kommt aber Bewegung in den Transfer.

Der 22-Jährige hat die Freigabe seines Klubs Shimizu, zum Medizincheck nach Wien anzureisen. Der Verein bestätigte selbst, dass Kitagawa zum Medizincheck abreisen würde, nannte dabei aber den Klub nicht. Die Rede ist von einer Reise nach Europa. Zuletzt wurde der Angreifer bereits intensiv mit Rapid in Verbindung gebracht. Man muss nur eins und eins zusammenzählen.

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Kitagawa nahm selbst zum Abschied Stellung, verabschiedete und bedankte sich beim Klub.

"Ich werde zur medizinischen Untersuchung nach Europa reisen. Ich weiß nicht, ob es die richtige Wahl ist, die Mannschaft mitten in der Saison zu verlassen. Aber ich habe die Chance, meinen Traum, im Ausland zu spielen, wahr werden zu lassen und mich dafür entschieden."

"Der Verein hat mir auch einen Schub gegeben. Ich habe viele Erfahrungen und denke, dass ich dank aller Beteiligten hier im Klub wachsen konnte. Jeder Tag, den ich hier verbracht habe, ist eine großartige Erinnerung und ein Schatz für mich. Ich werde das Team verlassen, aber ich glaube an mein Potenzial und ich werde stark wachsen und ich hoffe, vielleicht irgendwann zurückzukommen. Ich werde mein Bestes tun, um gute Nachrichten aus der Ferne zu überbringen. Vielen Dank, ich werde gehen!"



"Heute" berichtete schon in der Vorwoche über die Stärken und möglichen Schwächen des Stürmers, holte die Expertise eines Japan-Kenners ein.



Seine Sorge: Kitagawa ging in der Vergangenheit nicht gut mit Druck um, klappte bei seinen Auftritten in Japans Nationalteam unter diesem eher zusammen. In Wien würde nicht weniger als die Hoffnung Tausender Stadionbesucher auf seinen Schultern ruhen. Eine Herausforderung wird auch die Sprache darstellen.



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