"Herausfordernde Phase"

Kitten in Keller entdeckt – "Resi" überlebte nicht

Die vielen Freigänger- und Streunerkatzen (oft als Resultat fehlender Kastration) stellen den TSV St. Pölten derzeit wieder vor Herausforderungen.
Niederösterreich Heute
30.03.2026, 04:00
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Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch heuer wieder die sogenannte "Kittenzeit" – eine besonders herausfordernde Phase für Tierheime und Tierschutzorganisationen. In diesen Wochen werden vermehrt neugeborene Katzen aufgefunden, oft krank, unterkühlt oder ohne Muttertier.

Ein besonders tragischer Anlassfall ist das wenige Tage alte Kitten "Resi". Das erst zwei Tage alte Kätzchen wurde kürzlich in einem Keller entdeckt. Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Versorgung und intensiver Bemühungen hat Resi den Kampf ums Überleben nicht geschafft.

Dieser Fall stehe stellvertretend für viele weitere Schicksale, die sich jedes Jahr wiederholen und viele Jungtiere die qualvoll sterben.

Unkastrierter Freigang ist kein Kavaliersdelikt

"In Österreich ist der unkastrierte Freigang von Katzen gesetzlich verboten und das aus gutem Grund!" erklärt St. Pöltens Tierschutzvereins-Obmann Thomas Kainz. Unkontrollierte Vermehrung führt zu unzähligen leidenden Tieren: ausgesetzte Jungtiere, verwilderte Katzenpopulationen und überfüllte Tierheime sind die direkte Folge. Viele dieser Kitten sind krank, geschwächt oder sterben – oft unbemerkt und in einem langen Todeskampf.

Thomas Kainz appelliert daher eindringlich an alle Katzenhalterinnen und Katzenhalter: "Lassen Sie Ihre Tiere kastrieren und übernehmen Sie Verantwortung! Jede Kastration hilft, Tierleid nachhaltig zu verhindern!"

Große Belastung für Tierheime

Die Kittenzeit stellt Tierheime jedes Jahr vor enorme Herausforderungen. Die Versorgung der Jungtiere ist zeit- und kostenintensiv: medizinische Betreuung, Spezialfutter, Rund-um-die-Uhr-Pflege und Unterbringung erfordern erhebliche Ressourcen.

Unterstützung möglich

Der Tierschutzverein St. Pölten bittet dringend um Spenden mit dem Kennwort KITTEN:
Per Überweisung oder PayPal auf IBAN: AT20 2025 6000 0061 6193 

"Vielen Dank für Ihre Spende!", bedankt sich das Tierheim für die Unterstützung.

Das Tierheim bittet laufend um Unterstützung in Form von Adoptionen und Pflegeplätzen genauso, wie um dringend, benötigte Geld-, Sach- und Futterspenden. Alle Möglichkeiten zu helfen, sind auf der Website vom TSV zusammengefasst: https://tsvstp.at/spenden

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