Klage! Klub darf nicht im eigenen Stadion spielen

Ein Erste-Liga-Klub darf seine Heimspiele bis auf Weiteres nicht mehr im eigenen Stadion austragen. Grund ist die Klage einer Nachbarin.

Ist das eine Gerichts-Posse oder beispielgebend für die Zukunft? Erste-Liga-Klub Austria Lustenau ist bis auf Weiteres aus dem eigenen Stadion verbannt. Grund ist die Klage einer Nachbarin, die sich belästigt fühlt. Sie erwirkte eine einstweilige Verfügung.

Konkret geht es um eine Anrainerin, die sich "gegen die ständige Licht- und Lärmbelästigung" zur Wehr setzen will. Bereits seit längerer Zeit ist zwischen ihr und dem Klub ein Rechtsstreit im Gange. Sie beauftragte einen gerichtlichen Gutachter, der die Lärmentwicklung und die Lichtstärke bei den Spielen feststellte. Ergebnis: die Grenzwerte werden um ein vielfaches überschritten.

"Der gerichtliche Gutachter hat festgestellt, dass aufgrund der Blendwirkung der stadioneigenen Lichtanlage eine massive Gefährdung der Sicherheit, insbesondere auch der Verkehrsteilnehmer vorliegt. Wir gehen davon aus, dass das Gericht unserm Antrag auf Erlassung einer einstweiligen Verfugung stattgeben wird", erklärt Rechtsanwalt Dr. Wolfgang List.

Das nächste Heimspiel der Austria Lustenau steht am 30. März auf dem Programm. Gegner ist Blau Weiß Linz. Wo die Partie ausgetragen wird, ist derzeit noch offen. (heute.at)

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