Ein sattgrüner Rasen ohne Klee gilt für viele Hobbygärtner als Ideal. Kaum zeigen sich die ersten dreiblättrigen Blätter, wird gezupft, vertikutiert oder mit Nachsaat nachgebessert. Dabei wird Klee oft völlig unterschätzt. Denn was viele als lästiges Unkraut sehen, kann dem Garten sogar richtig guttun – und ist in Zeiten von Hitze und Trockenheit oft die bessere Wahl.
Während viele Gräser in heißen Sommern braun werden, zeigt sich Klee erstaunlich widerstandsfähig. Er kommt mit Trockenheit und nährstoffarmen Böden deutlich besser zurecht und bleibt häufig länger grün. Gerade an Stellen, an denen der klassische Rasen Jahr für Jahr unter der Sonne leidet, kann Klee eine pflegeleichte Alternative sein.
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Klee verbessert den Boden
Einer seiner größten Vorteile liegt unter der Erde. An den Wurzeln des Klees sitzen sogenannte Knöllchenbakterien, die Stickstoff aus der Luft binden und im Boden anreichern. Gleichzeitig lockern die Wurzeln die Erde auf. Davon profitiert nicht nur der Klee selbst, sondern auch die umliegenden Pflanzen. Ein Klee-Gras-Mix kann den Rasen deshalb auf natürliche Weise stärken.
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Paradies für Bienen & Schmetterlinge
Blühender Weiß- oder Rotklee ist eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Gerade im Sommer, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind, liefern die Blüten wertvollen Nektar. Wer seinen Garten insektenfreundlicher gestalten möchte, leistet mit etwas Klee im Rasen einen einfachen Beitrag zur Artenvielfalt.
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Lücken schließen sich fast von selbst
Klee wächst schnell und breitet sich zuverlässig aus. Kahlen Stellen im Rasen gibt er dadurch kaum eine Chance. Gleichzeitig verdrängt der dichte Bewuchs viele unerwünschte Wildkräuter, bevor sie sich überhaupt ausbreiten können. Auch Moos hat in einem gut entwickelten Klee-Rasen oft schlechtere Karten.
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Weniger Arbeit im Garten
Ein Klee-Rasen ist überraschend pflegeleicht. Er muss in der Regel weder regelmäßig gedüngt noch vertikutiert werden. Auch Unkrautjäten fällt deutlich seltener an. Selbst beim Gießen ist Klee genügsamer als viele Rasengräser. Meist reicht eine gründliche Bewässerung pro Woche aus.
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Klee ist sogar essbar
Was viele nicht wissen: Vor allem Weißklee ist essbar. Sowohl die jungen Blätter als auch die Blüten können Salate, Kräuterbutter oder sommerliche Dekorationen bereichern. Damit gehört Klee zu den wenigen Pflanzen im Rasen, die nicht nur hübsch aussehen, sondern auch in der Küche Verwendung finden können.
Achtung! Diese Pflanze verdrängt alles in deinem Garten
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Mikroklee liegt voll im Trend
Wer bewusst auf Klee setzen möchte, greift häufig zu sogenanntem Mikroklee. Dabei handelt es sich um eine kleinblättrige Züchtung des Weißklees, die besonders dicht wächst und sich hervorragend mit klassischem Rasen kombinieren lässt. Der Vorteil: Die Fläche bleibt das ganze Jahr über gleichmäßig grün und benötigt meist deutlich weniger Pflege als ein herkömmlicher Zierrasen.
Eine kleine Ausnahme gibt es
So viele Vorteile Klee auch bietet – während der Blüte ist etwas Vorsicht geboten. Die Blüten ziehen zahlreiche Bienen und Hummeln an. Spielen kleine Kinder häufig barfuß auf der Rasenfläche, steigt dadurch das Risiko eines Insektenstichs. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Rasen regelmäßig zu mähen, bevor der Klee blühen kann.