Klimaschutz

Klima-Fieberkurve verzeichnet Höchststand

Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist dieser Tage auf 420 ppm (parts per million) gestiegen. Ein so hoher Wert wurde noch nie zuvor gemessen.

Lydia Matzka-Saboi
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Die steigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre sorgt dafür, dass sich die Erde zunehmend erhitzt. Mit einer CO2-Konzentration von 420 ppm wurde im Februar 2022 ein Spitzenwert gemessen, noch nie wurde so viel CO2 in der Atmosphäre nachgewiesen.
Die steigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre sorgt dafür, dass sich die Erde zunehmend erhitzt. Mit einer CO2-Konzentration von 420 ppm wurde im Februar 2022 ein Spitzenwert gemessen, noch nie wurde so viel CO2 in der Atmosphäre nachgewiesen.
Getty Images/iStockphoto

Laut Wissenschaft ist die CO2-Konzentration von 420 ppm (parts per million) der höchste Stand seit Millionen von Jahren. Die so genannte "Keeling-Kurve" misst die CO2-Konzentration in der Atmosphäre.

Das kalifornische Forschungszentrum Scripps Institution of Oceanography, das seit 1958 auf Hawaii die CO2-Konzentration in der Luft erfasst, meldete für den 13. Februar einen Tageswert von 421,29. Ein so hoher Wert wurde noch nie zuvor gemessen.

Dramatisch kontinuierlicher Anstieg an CO2

Die Keeling-Kurve gilt als wichtigster Umweltdatensatz des 20. Jahrhunderts. Sie unterliegt aufgrund des Vegetationszyklus einer saisonalen Schwankung und erreicht im Mai die jährlichen Höchstwerte. Sorgen macht Klimaforschern aber der Anstieg von Jahr zu Jahr. 2020 lag die CO2-Konzentration im Februar bei rund 414 und stieg bis Mai auf 418. 2021 wurde der Wert von 418 bereits im März überschritten und stieg bis Mai auf knapp 420 ppm.

Die steigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre sorgt dafür, dass sich die Erde zunehmend erhitzt. Neben Kohlendioxid gibt es weitere Treibhausgase wie Methan.