Nichts wurde aus Gregor Schlierenzauers sechstem Sieg in Klingenthal beim ebensovielten Antreten. Der Tiroler musste sich dem Schweizer Simon Ammann und dem Polen Adam Malysz geschlagen geben. Loitzl, Zauner und Kofler rundeten ein mannschaftlich starkes ÖSV-Ergebnis ab.
Die ÖSV-Adler präsentieren sich kurz vor den Olympischen Winterspielen in starker Form. Für einen Sieg in Klingenthal hat es zwar nicht gereicht, mit Gregor Schlierenzauer, Wolfgang Loitzl, David Zauner und Andreas Kofler landeten aber gleich vier österreichische Skispringer auf den Plätzen drei bis sechs. Für Schlierenzauer war Rang drei der 50. Podestplatz seiner Karriere. Als zu stark erwiesen sich an diesem Tag der im Gesamtweltcup führende Schweizer Simon Ammann sowie der Pole Adam Malysz.
Zauner und Kofler zeigen auf
Erfreulich verlief der Bewerb für Kofler, der erst am Sonntag auf der Flugschanze in Oberstdorf gestürzt war. Der Tiroler, nach dem ersten Durchgang auf Rang elf, verbesserte sich im Finale noch auf den sechsten Platz. Ein Ausrufezeichen setzte auch der für Olympia nicht nominierte David Zauner. Er wurde hervorragender Fünfter und lässt die Köpfe der ÖSV-Trainer noch einmal rauchen.
Weltcup in Klingenthal
1. Simon Ammann SUI 133,0/134,0 263,9
2. Adam Malysz POL 130,5/134,0 257,2
3. Gregor Schlierenzauer AUT 129,0/129,5 245,4
4. Wolfgang Loitzl AUT 126,0/130,0 241,2
5. David Zauner AUT 126,5/131,5 237,3
6. Andreas Kofler AUT 118,5/130,0 228,8
7. Anders Jacobsen NOR 121,5/127,0 225,2
8. Robert Kranjec SLO 121,5/127,0 223,3
9. Michael Uhrmann GER 119,0/127,0 222,8
10. Michael Neumayer GER 124,5/123,5 216,2
11. Martin Koch AUT 121,0/121,0 214,0
12. Fumihisa Yumoto JPN 119,5/124,0 213,3
13. Martin Schmitt GER 123,0/122,5 211,1
14. Jernej Damjan SLO 126,0/119,5 209,8
15. Jakub Janda CZE 115,5/122,5 205,2