Klopp wollte Karius aus Trotz als Einser behalten

Loris Karius steht nach seinen Pannen vor der Liverpool-Flucht. Jürgen Klopp hätte ihn aus Trotz fast als Stammkeeper gehalten.

Loris Karius' zwei Pannen kosteten Liverpool im Champions-League-Finale gegen Real Madrid den Titel. Der Keeper ist bei den Fans der Reds in Ungnade gefallen.

Als er sich auch in der Vorbereitung einige Fehlgriffe leistete, hatte der Klub scheinbar genug und sicherte sich mit Alisson Becker einen neuen Einser für das Tor. Den Brasilianer ließen sich die Engländer satte 62,5 Millionen Euro kosten. Er stand in der Vorsaison mit der Roma im Halbfinale der Königsklasse und ist brasilianischer Teamgoalie.

Karius steht hingegen vor der Flucht in die Türkei. Er wird aller Voraussicht nach für zwei Saisonen an Besiktas Istanbul verliehen. Trainer Jürgen Klopp will ihm so die Chance geben, seine Karriere wieder aufleben zu lassen.

Klopp ließ außerdem aufhorchen. Er verriet, dass er Karius fast erneut zum Einserkeeper gemacht, den Alisson-Transfer noch abgeblasen hätte.

Dem "Kicker" sagte er: "Das Champions-League-Finale – und das können mir die Leute glauben oder nicht – hat mit der Verpflichtung von Alisson überhaupt nichts zu tun. Hätten wir es gewonnen und Alisson wäre auf dem Markt gewesen, hätten wir es trotzdem gemacht. Und wie die Leute nach dem Champions-League-Finale auf Loris losgegangen sind und ihn abgekanzelt haben, hätte mich eher veranlasst zu sagen: Jetzt holen wir Alisson gerade nicht und ziehen das Ding durch! Aber wir mussten professionell handeln. Unsere Aufgabe ist es, uns auf allen Positionen so gut wie möglich aufzustellen. Das haben wir getan." (Heute Sport)

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