Ablöse-Streit: Klub muss für toten Profi zahlen

Emiliano Sala wechselte im Winter von Nantes zu Cardiff City, starb dann aber bei einem Flugzeugabsturz. Die FIFA entschied nun, dass trotzdem Geld fließen muss.

Nantes einigte sich mit Cardiff ursprünglich auf eine Ablöse von 17 Millionen Euro für den 28-jährigen Argentinier. Doch nach dem tragischen Tod im Privatflugzeug über dem Ärmelkanal gab es auch finanzielle Fragen: Ist eine Ablöse zu zahlen, wenn der verpflichtete Profi vor seinem ersten Einsatz aus dem Leben gerissen wird?

Die FIFA hat die Entscheidung nun getroffen: Der Fußball-Weltverband stellt klar, dass Cardiff für Sala sechs Millionen Euro an Nantes bezahlen muss.

Ist die Angelegenheit damit erledigt? Das steht noch nicht fest. Beide Klubs können die Entscheidung noch vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne anfechten.

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