Machtkampf eskaliert

Knalleffekt! Festspiele schreiben Intendanz neu aus

Der Machtkampf rund um die Salzburger Festspiele geht in die nächste Runde: Nach Wochen steht Intendant Hinterhäuser weiter im Zentrum der Debatte.
Newsdesk Heute
20.03.2026, 17:32
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Am Freitag kam das Kuratorium zusammen, um über mehrere Punkte zu beraten – im Fokus stand dabei vor allem die Zukunft des Intendanten. Eine klare Entscheidung blieb jedoch aus. Kuratoriumsvorsitzende und Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) verwies darauf, dass Hinterhäuser ein Gesprächsangebot angenommen habe. Dieses solle zeitnah stattfinden, spätestens im April. Details zum möglichen Ausgang ließ sie offen, wie mehrere Medien berichten.

Gleichzeitig bereitet sich das Kuratorium auf alle Szenarien vor. So sollen bereits Schritte für eine mögliche Ausschreibung der Intendanz gesetzt werden. Hintergrund ist ein zuletzt verstrichenes Ultimatum, innerhalb dessen Hinterhäuser auf ein Angebot zu seiner Zukunft reagieren hätte sollen.

Machtkampf droht zu eskalieren

Inhaltlich bleiben die Fronten verhärtet. "Ich glaube, es ist bekannt, was die Ansicht des Kuratoriums ist." Dieses geht davon aus, dass Hinterhäusers Vertrag 2026 endet. Der Intendant selbst sieht hingegen eine Laufzeit bis 2031.

Trotz der Differenzen betont das Kuratorium, eine Lösung im Sinne der Festspiele finden zu wollen – auch, um weitere negative Schlagzeilen zu vermeiden.

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