Nach dem Drogenvorfall auf dem Münchner Oktoberfest kommt der frühere Burgschauspieler Florian Teichtmeister wieder auf freien Fuß. Der Schauspieler wird aus dem forensisch-therapeutischen Zentrum der Justizanstalt Wien-Mittersteig entlassen.
Bestätigt wurde die Entlassung am Montagnachmittag von der Sprecherin des Landesgerichts Wien, Christina Salzborn, gegenüber der APA. Grundlage dafür ist ein aktuelles psychiatrisches Gutachten. "Nach einem psychiatrischen Gutachten wurde die Krisenintervention heute aufgehoben", erklärte Salzborn.
Ganz ohne Einschränkungen bleibt Teichtmeister jedoch nicht. Auch nach seiner Entlassung muss er sich an mehrere gerichtliche Auflagen halten. Dazu zählen unter anderem die regelmäßige Teilnahme an einer Psychotherapie, eine psychiatrische Behandlung sowie eine Suchttherapie. Zusätzlich wurde ihm strikte Alkohol- und Drogenkarenz auferlegt.
Auslöser für die gerichtlichen Maßnahmen war ein Vorfall Anfang Oktober. Am 1. Oktober hatte das Wiener Landesgericht eine Festnahmeanordnung erlassen, nachdem die Münchner Polizei gemeldet hatte, dass Teichtmeister beim Konsum von Kokain auf dem Oktoberfest beobachtet worden war. Zudem soll er weitere 0,88 Gramm Kokain zum Eigengebrauch bei sich gehabt haben.