Der tief gefallene Ex-Burgschauspieler Florian Teichtmeister musste sowohl Weihnachten als auch Silvester im forensisch-therapeutischen Zentrum in der Justizanstalt Wien-Mittersteig. Grund dafür war ein Kokain-Eklat am Münchner Oktoberfest.
Dort wurde der wegen Kinderpornografie zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilte Künstler auf frischer Tat beim Kokskonsum erwischt. Dies stellte einen Verstoß gegen seine Bewährungsauflagen dar.
Am 28. Oktober folgte dann die Konsequenz für den Ausrutscher des Schauspielers, dessen Fall im Jahr 2023 für Aufregung sorgte: Das Gericht ordnete eine dreimonatige Beobachtungs- und Therapiezeit für Teichtmeister an – welche nun am 28. Jänner endet.
Damit könnte der Ex-Burgschauspieler bald wieder freikommen, sollte das Gericht nicht seine Unterbringung auf unbestimmte Zeit in einer Anstalt anordnen. Gegenüber der "Krone" zeigte sich Teichtmeisters Anwalt, Rudolf Mayer, jedenfalls zuversichtlich. Er gehe nicht davon aus, dass Teichtmeister eingewiesen wird.
Das Gericht wird sich auf der Grundlage eines Gutachtens entscheiden, das wohl noch diese Woche angefertigt werden wird. Durchgeführt werden soll es von dem renommierten Psychiater Peter Hofmann.