Ein heftiger Wintereinbruch mit zweistelligen Minusgraden und Glatteisgefahr hält Österreich weiterhin fest im Griff. Wetter-Experten sprachen am Montag eine Unwetterwarnung aus, für mehrere Regionen im Norden und Osten Österreichs wurde die höchste Warnstufe Violett ausgerufen. Konkret wird vor gefrierendem Regen gewarnt.
Aufgrund der ernsten Wetterlage warnen nun auch die ÖBB alle Reisenden vor möglichen Zugausfällen. In der Nacht von Montag auf Dienstag droht in einem breiten Streifen von Salzburg über Oberösterreich bis in den Osten des Landes gefrierender Regen. Prognosen gehen von Mengen zwischen drei und sechs Litern pro Quadratmeter aus.
Durch die erwartete starke Eisbildung an Weichen, Fahrzeugen und Oberleitungen müssen Fahrgäste mit Einschränkungen im Nah-, Fern- und Güterverkehr rechnen. Erst im Laufe des Dienstagnachmittags dürfte das Eis aufgrund der weiterhin tiefen Temperaturen wieder abschmelzen. Die ÖBB raten daher, nicht unbedingt notwendige Reisen nach Möglichkeit zu verschieben.
Die Österreichischen Bundesbahnen beobachten die Lage laufend und haben umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen, um die Auswirkungen auf den Bahn- und Busverkehr so gering wie möglich zu halten. Reisende werden ersucht, sich vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren und zusätzliche Zeit einzuplanen.