Knoflach trotz Ausraster zurück im Rapid-Kasten

Goran Djuricin überraschte mit seiner Startelf gegen Salzburg – vor allem mit der Wahl des Keepers. "Streithansel" Tobias Knoflach feierte sein Rapid-Comeback.
Überraschende Startelf-Rückkehr von Tobias Knoflach! Der Rapid-Keeper ist bei den Hütteldorfern für gewöhnlich hinter Richard Strebinger die Nummer zwei. Gegen Salzburg (1:2) durfte er dennoch beginnen. Ein umstrittenes Comeback!

Denn vor einer Woche, bei der 0:1-Derbypleite gegen die Austria, sorgte Knoflach als Reservist für Negativ-Schlagzeilen. Der 24-Jährige lieferte sich nach dem Schlusspfiff ein heftiges Wortgefecht mit Austria-Goalie Patrick Pentz. Der bezeichnete die Wortwahl des Rapidlers als "peinlich".

"Er kommt zu mir hergerannt und sagt nicht so schöne Sachen zu mir. Wenn man sich nicht so im Griff hat, das verstehe ich. Klar sind Emotionen dabei, aber tiefgründiger in Beschimpfungen zu gehen, geht für mich überhaupt nicht", meinte Pentz.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Traurig: Unverbesserliche schickten dem Austria-Keeper daraufhin Morddrohungen.

Startelf statt Sperre

Intern suchten Sportdirektor Fredy Bickel und Trainer Djuricin das Gespräch mit dem Rapid-Goalie. Von einer Strafe sahen sie aber ab. Im Gegenteil. Knoflach feierte im Liga-Kracher gegen Salzburg sein Liga-Saison-Debüt.

"Er bringt Top-Leistungen im Training, ich wollte ihn belohnen", erklärte Trainer Djuricin. "Außerdem hat Strebinger seit dem Saisonstart leichte Rückenprobleme."

"War dumme Aktion"

Die sollen aber nicht der Grund für den Tormann-Tausch gewesen sein. "Ich habe schon am Freitag erfahren, dass ich spiele", sagt Knoflach selbst. "Es wurde einfach rotiert, ich hab mir den Einsatz verdient." Zur Derby-Zwist mit Pentz meint er: "Es war eine Dumme Aktion von mir."

(red)

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