Eine verschluckte Knopfbatterie hat für die kleine Camila aus Kalifornien lebensgefährliche Folgen: Die Vierjährige liegt seit über zwei Wochen im künstlichen Koma, ihr Zustand ist kritisch.
Zunächst deutete alles auf einen gewöhnlichen Infekt hin. Camila hatte etwa eine Woche lang Fieber, im Spital vermutete man einen Virus. Doch ihr Zustand verschlechterte sich weiter – ihre Eltern Cassandra und Hugo forderten zusätzliche Untersuchungen. Ein Röntgenbild brachte schließlich die Ursache ans Licht: In ihrer Speiseröhre steckte eine Knopfbatterie, die bereits ein Loch ins Gewebe geätzt hatte.
Solche Verätzungen entstehen, wenn Batterien mit feuchten Schleimhäuten reagieren – deshalb zählt in solchen Fällen jede Sekunde. Besonders heikel ist die Lage bei Camila: "Sie liegt in direkter Nähe der Lungenöffnung", sagt Mutter Cassandra. Nur rund drei Millimeter trennen die Verletzung von der Lunge.
Die Batterie wurde zwar entfernt, doch der Schaden ist massiv. Seither wird das Mädchen im Kinderspital von Loma Linda im künstlichen Koma behandelt. "Der Ausgang ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ungewiss", heißt es auf einer Spendenplattform.
Eine weitere große Operation steht bevor, bei der das Loch geschlossen werden soll – ein riskanter Eingriff nahe am Herzen. Währenddessen weichen die Eltern nicht von ihrer Seite. Mit ihrer Geschichte wollen sie andere warnen: "Ich hoffe einfach, dass es niemand anderem passiert", sagte Camilas Vater zu KTLA.