Knudsen: "Treffen das Tor nicht!"

Der Zipfelmützen-Goalie ist zurück! Am 12. September 1990 brachte Färöer-Keeper Jens Martin Knudsen in Landskrona (Sw) Toni Polster und Co. zur Verzweiflung - die Insel-Kicker siegten 1:0. Heute besitzt der 42-Jährige eine Fischfabrik, ist Co-Trainer des Nationalteams - und klagt über die Auswärtsschwäche seiner Spieler.

Die 0:1-Schmach 1990, nur 1:1 vergangenen Herbst: Muss Österreich die nächste Blamage gegen die Färöer Insel befürchten?

Nein, fürchten müsst ihr euch nicht. Wir sind auswärts schwächer als zuhause. Unser Problem ist, wir treffen in der Ferne das Tor nicht. (lacht)

Der letzte Auswärtssieg gelang euch vor sieben Jahren - 1:0 in einem Test gegen Liechtenstein.

Stimmt nicht. Heuer im März gewannen wir auf Island mit 2:1. Ein echter Prestige-Erfolg.

Entschuldigung.

Kein Problem.

Haben Sie die Zipfelmütze mitgenommen nach Österreich?

Natürlich.

Samstagabend soll es nur 13 Grad haben. Eigentlich ein perfektes Mützen-Wetter?

Nein, nein. Die Haube bleibt im Hotelzimmer. Wir konzentrieren uns voll auf das Match, nicht auf die Vergangenheit.

Was wissen Sie über das neuformierte, verjüngte österreichische Nationalteam?

Ihr habt nicht viele routinierte Spieler. Vom Herbst-Match sind ja nur noch drei oder vier dabei. Hoffer beeindruckt mich. Seine Tore gegen Rumänien - sehr stark.

Werdet ihr am Samstag wieder die Handball-Taktik anwenden? Alle Feldspieler rund um den Sechzehner.

Abwarten.Unsere Stärke ist die Abwehr. Wir haben in der WM-Quali nie höher als mit zwei Toren Unterschied verloren. Es wird nicht einfach für Österreich. Ihr werdet hart arbeiten müssen.Martin Huber

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