König Charles III. ist bekannt für sein Engagement im Bereich Umweltschutz.
Auf seinem Landsitz Highgrove setzt der britische Monarch auf eine besonders nachhaltige Methode: Sein gebrauchtes Badewasser wird nicht einfach entsorgt, sondern zum Gießen der Gartenbeete verwendet.
Wie die "TZ" berichtet, ließ Charles ein spezielles Abwassersystem installieren. Leitungen führen das Wasser aus der Badewanne direkt in große Fässer im Freien. Von dort kann es zur Bewässerung der Pflanzen entnommen werden.
Damit das recycelte Wasser den Beeten nicht schadet, verzichtet der König auf herkömmliches Schaumbad und verwendet stattdessen pflanzenverträgliches Limettenöl.
Sein langjähriger Gärtner Jack Stooks erklärte gegenüber Marie Claire: "Limettenöl duftet so herrlich und soll wirklich gut für die Haut sein. Aber der Hauptgrund, warum er es benutzte, war, dass er dieses geniale System entwickelt hatte, bei dem sein gebrauchtes Badewasser aufgefangen und zur Bewässerung des Gartens verwendet wird - und das Limettenöl ist unbedenklich für Pflanzen."
Die nachhaltige Konstruktion passt zu Charles’ langjährigem Einsatz für ökologischen Landbau, Artenvielfalt und Klimaschutz. Der König gilt selbst als begeisterter Gärtner und ist seit Jahrzehnten ein öffentliches Gesicht in Umweltfragen. Schon als Prinz von Wales sprach er offen über seine Liebe zur Natur.
Wie sein ehemaliger Gärtner berichtet, war Charles stets persönlich in die Arbeit im Garten eingebunden. Sobald der Monarch nach Highgrove kam, kontrollierte er genau, was erledigt wurde. Montagmorgens verteilte er konkrete Aufgaben an das Team. Diese Aufmerksamkeit motivierte die Gärtner, da Charles die Veränderungen wahrnahm und die geleistete Arbeit schätzte.