Wer seinen Garten nachhaltiger und gleichzeitig widerstandsfähiger machen möchte, sollte einmal genauer hinsehen. Drei Dinge können dabei besonders problematisch sein – und für sie gibt es meist bessere Alternativen.
Denn nicht alles, was im Garten wächst oder bei der Pflege zum Einsatz kommt, ist automatisch gut für die Natur. Manche Pflanzen können heimische Arten verdrängen, bestimmte Erden belasten wertvolle Ökosysteme und auch bei Pflanzenschutzmitteln lohnt sich ein genauer Blick. Wer nachhaltiger gärtnern möchte, sollte deshalb vor allem bei diesen drei Dingen ansetzen.
Ein naturnaher Garten muss keineswegs perfekt aussehen. Ein paar angeknabberte Blätter, Laub am Boden und Insekten zwischen den Pflanzen gehören zu einem lebendigen Ökosystem dazu.
Wer invasive Arten im Blick behält, beim Erde-Kauf auf Torf verzichtet und chemische Mittel nicht reflexartig einsetzt, kann mit vergleichsweise kleinen Entscheidungen viel verändern. Manchmal wird der Garten eben nicht schöner, indem etwas Neues dazukommt – sondern indem das Falsche verschwindet.