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Finger weg! Diese 3 Dinge schaden deinem Garten massiv

Nicht alles, was in deinem Garten landet, tut ihm auch gut. Diese drei Dinge solltest du besser ganz schnell loswerden.
Heute Life
17.08.2026, 12:41
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Wer seinen Garten nachhaltiger und gleichzeitig widerstandsfähiger machen möchte, sollte einmal genauer hinsehen. Drei Dinge können dabei besonders problematisch sein – und für sie gibt es meist bessere Alternativen.

Diese Dinge schaden mehr, als du denkst

Denn nicht alles, was im Garten wächst oder bei der Pflege zum Einsatz kommt, ist automatisch gut für die Natur. Manche Pflanzen können heimische Arten verdrängen, bestimmte Erden belasten wertvolle Ökosysteme und auch bei Pflanzenschutzmitteln lohnt sich ein genauer Blick. Wer nachhaltiger gärtnern möchte, sollte deshalb vor allem bei diesen drei Dingen ansetzen.

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1
Invasive Pflanzen
Sie sehen hübsch aus, wachsen hervorragend und brauchen teilweise kaum Pflege. Was zunächst nach der perfekten Gartenpflanze klingt, kann sich allerdings als Problem entpuppen. Bestimmte gebietsfremde Arten können sich stark ausbreiten und heimische Pflanzen verdrängen. Wichtig dabei: Nicht jede exotische oder nicht heimische Pflanze ist automatisch invasiv. Als invasiv gelten gebietsfremde Arten dann, wenn ihre Ausbreitung negative Auswirkungen verursacht. Gerade Zierpflanzen und Pflanzenmaterial aus Gärtnereien zählen zu den Wegen, über die invasive Arten verbreitet werden können. Wer eine tatsächlich invasive Art im Garten entdeckt, sollte sich informieren, wie diese fachgerecht entfernt und entsorgt wird.
2
Torf gehört nicht in deine Gartenerde
Beim zweiten Kandidaten lohnt sich ein Blick auf den Sack Blumenerde: Auch Produkte, die völlig unscheinbar im Gartencenter stehen, können Torf enthalten. Das Problem beginnt weit weg vom eigenen Beet: Torf wird durch die Entwässerung und den Abbau von Mooren gewonnen. Dabei werden wertvolle Lebensräume beeinträchtigt und gespeicherter Kohlenstoff kann als Treibhausgas freigesetzt werden. Moore sind schließlich nicht nur besondere Ökosysteme, sondern auch wichtige Kohlenstoffspeicher. Deshalb gilt beim nächsten Einkauf: ausdrücklich nach torffreier Erde suchen.
3
Chemische Hausmittel
Blattläuse auf den Rosen, angefressene Blätter am Gemüse oder unerwünschte Pflanzen zwischen den Beeten: Der Griff zu chemischen Pflanzenschutzmitteln scheint oft die schnellste Lösung zu sein. Doch im naturnahen Garten sollte er nicht die erste sein. Das Umweltbundesamt empfiehlt, zunächst nicht-chemische Maßnahmen auszuschöpfen. Dazu gehören etwa eine gute Pflanzenpflege, robuste Sorten, Netze, Mischkulturen und das gezielte Fördern von Nützlingen.

Weniger kann im Garten tatsächlich mehr sein

Ein naturnaher Garten muss keineswegs perfekt aussehen. Ein paar angeknabberte Blätter, Laub am Boden und Insekten zwischen den Pflanzen gehören zu einem lebendigen Ökosystem dazu.

Wer invasive Arten im Blick behält, beim Erde-Kauf auf Torf verzichtet und chemische Mittel nicht reflexartig einsetzt, kann mit vergleichsweise kleinen Entscheidungen viel verändern. Manchmal wird der Garten eben nicht schöner, indem etwas Neues dazukommt – sondern indem das Falsche verschwindet.

{title && {title} } red, {title && {title} } 17.08.2026, 12:41