Sport

Kofler ist der "neue" Super-Adler

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:38

Mega-Comeback: Sieg vor Ahonen und Morgenstern! Sensationell, dieser Erfolg freut mich ganz brutal. Titelverteidiger Wolfgang Loitzl landete auf Rang vier, Favorit Gregor Schlierenzauer stürzte ab - Neunter.

Mit einem Triumph für Österreich endete die 57. Vierschanzentournee, mit einem Triumph begann die 58. Auflage. Andi Kofler gewann das durch starken Regen und Wind beeinträchtigte Auftaktspringen in Oberstdorf (D). Sensationell, heute hat alles gepasst, jubelte Kofler über seinen zweiten Weltcupsieg.

Den ersten hatte er am 4. Februar 2006 gefeiert. Pikant: Ein Sturz vor einem Jahr in Oberstdorf läutete seine Negativserie ein. Jetzt ist Kofler Favorit auf den Tourneesieg. Ich bin gut drauf, freue mich schon auf Garmisch.

Einen Dreifacherfolg der ÖSV-Adler verhinderte Janne Ahonen. Der 32-jährige Finne profitierte vom Neustart in Durchgang eins und von einem starken Aufwind in Durchgang zwei. Am Ende blieb nur Kofler vor dem Routinier. ÖSV-Coach Alex Pointner: Gratulation, aber auf lange Sicht schätze ich unsere Springer schon stärker ein.

Allen voran Thomas Morgenstern (Die Weichen sind gestellt) und Wolfgang Loitzl. Der Titelverteidiger hat wieder Blut geleckt. Es ist noch nichts verloren, glaubt er. Das gilt auch für Gregor Schlierenzauer. Ihn plagen noch die Folgen einer Darminfektion. Ich kämpfe, sagt er.

Eine Talentprobe legte Lukas Müller ab. Der 17-jährige Juniorenweltmeister landete hinter Weltcup-Leader Simon Ammann (Sz) auf Rang sechs. Nicht schlecht, meinte er.

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