Die Bundesliga ist in der Corona-Zwangspause. Liga und Klubs streben ein Saisonfinale mit Geisterspielen an. Für viele Vereine geht es ums finanzielle Überleben, da sonst Sponsoren- und TV-Zahlungen ausbleiben.
Durch die Vorgaben der Bundesregierung wackelten die Pläne zur Fortsetzung der Saison. Diese schreibt nämlich vor, dass bei einem positiven Corona-Test alle Kontaktpersonen in Quarantäne müssen. Würde im Falle einer Covid-Erkrankung eines Profikickers nach Wiederbeginn bedeuten: Liga-Stopp, weil alle Kollegen und die jeweiligen Gegner des letzten Spiels in Selbstisolation müssten.
Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler machte den Klubs am Montag Hoffnung auf einen Schulterschluss. Auf der Pressekonferenz der Bundesregierung zeigte sich der Grüne optimistisch, noch in der laufenden Woche zu einer Lösung zu kommen. "Es schaut gut aus", sagt er auf den möglichen Liga-Start Ende Mai oder Anfang Juni angesprochen. Gespräche mit Liga und dem ÖFB seien in der finalen Phase.
In Deutschland rollt ab kommendem Wochenende wieder der Ball. In Österreich sind noch jeweils zehn Spieltage in der Meisterrunde und im Abstiegs-Play-off ausständig. Der LASK führt nach der Punkteteilung drei Zähler vor Titelverteidiger Salzburg.