Der belgische Radprofi Tom Boonen darf bei der am Samstag beginnenden Tour de France nun doch an den Start gehen. Der Sprintstar war von den Veranstaltern wegen seiner Kokain-Affären als unerwünscht erklärt worden, Rechtsanwälte erwirkten aber eine Starterlaubnis.
Tom Boonen wurde Ende April zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres, zum dritten Mal insgesamt, positiv auf Kokain getestet. Die Probe gab der Belgier während einer Trainingseinheit ab, weshalb der Test keine Sperre nach sich zog. Die Veranstalter der Tour de France verweigerten dem Quick-Step-Fahrer trotzdem den Start an der Frankreich-Rundfahrt.
Ex-Weltmeister Boonen legte gegen diese Entscheidung Einspruch ein und reiste nach Monaco, wo die Tour am Samstag beginnt. Und zwar mit Boonen, wie das Sport-Schiedsgericht des französischen Olympischen Komitees am Freitag entschied. Die Anwälte des Sprintstars boxten die Starterlaubnis für den Kokain-Sünder durch.