Eine Lenkerkontrolle der Wiener Polizei hat am Ende zur Festnahme zweier mutmaßlicher Drogendealer geführt. Bei einem 46-jährigen Autofahrer schlug ein Speicheltest positiv auf Kokain an. Wenig später stellten Beamte bei ihm und seinem Begleiter rund 120 Gramm Kokain sicher.
Der 46-Jährige war Beamten der Landesverkehrsabteilung bei einer Fahrzeugkontrolle aufgefallen, weil er eindeutige Anzeichen einer Suchtmittelbeeinträchtigung zeigte. Ein von einem dafür geschulten Polizisten durchgeführter Speicheltest verlief positiv auf Kokain.
Da die Beamten vermuteten, dass der Lenker oder sein 53-jähriger Beifahrer weitere Drogen bei sich haben könnten, wurden beide durchsucht. Beim Beifahrer fanden die Polizisten eine größere Menge Bargeld. Der Mann erklärte, das Geld geerbt zu haben und noch am selben Tag für den Kauf eines Motorrads ausgeben zu wollen.
Den Ermittlern fiel jedoch auf, dass sich beide Männer äußerst nervös verhielten und unter sichtbarem Zeitdruck standen. Nachdem die Kontrolle beendet war, stiegen sie in ein Taxi. Die Beamten beschlossen, das Fahrzeug zu observieren.
Während der Fahrt stieg der 46-Jährige kurz aus dem Taxi aus und kehrte wenig später zurück. Anschließend setzte das Taxi seine Fahrt fort. In der Inge-Konradi-Gasse griffen die Polizisten erneut zu und kontrollierten die beiden Männer ein weiteres Mal.
Dabei entdeckten die Beamten ein größeres Suchtgift-Baggy. Die beiden Österreicher gestanden schließlich, dass sie kurz zuvor rund 120 Gramm Kokain gekauft hatten. Der 46-Jährige und sein 53-jähriger Begleiter wurden vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen laufen.