Sport

Koller angriffig: "Lade jeden ein, Verantwortung zu ...

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:30

Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft leckt nach dem EURO-Aus nach der Vorrunde ihre Wunden. Nach dem Island-Spiel ging es noch in der Nacht von Paris zurück ins Basecamp nach Mallemort in Südfrankreich. Donnerstagnachmittag hieß es dann "Au revoir" und Rückflug von Avignon nach Wien. Teamchef Marcel Koller rügte bei der letzten Pressekonferenz ein letztes Mal Kritiker und Medien.

Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft leckt nach dem EURO-Aus nach der Vorrunde ihre Wunden. Nach dem ging es noch in der Nacht von Paris zurück ins Basecamp nach Mallemort in Südfrankreich. Donnerstagnachmittag hieß es dann "Au revoir" und Rückflug von Avignon nach Wien. Teamchef Marcel Koller rügte bei der letzten Pressekonferenz ein letztes Mal Kritiker und Medien.

Bis Donnerstagabend wurden in Mallemort alle ÖFB-Zelte abgebrochen. Um 17 Uhr hob die ÖFB-Maschine vom Flughafen Avignon ab in Richtung Wien. Dort landete die Nationalmannschaft kurz nach 20 Uhr. . Für die Spieler steht nach einer langen Saison der heiß ersehnte Urlaub an.

Donnerstagvormittag richtete Teamchef Marcel Koller ein letztes Mal Worte an seine Mannschaft. Zu Mittag gab es im Medienzentrum die letzte Pressekonferenz. Und auch wenn sich die ÖFB-Spitze bei den Journalisten bedankte, teilte der Teamchef nach Kritik an seinen Aufstellungen und Taktiken noch einmal aus.
"Stehe zu meinen Entscheidungen"

"Natürlich bin ich mit mir selbst auch nicht zufrieden, hatte eine andere Erwartungshaltung. Und natürlich kann man immer über alles diskutieren. Doch letztlich lade ich die Presse gerne ein, so wie ich auch einmal Verantwortung zu tragen. Ich stelle auf, ich bestimme die Taktik. Das ist mein Job. Ich stehe zu meinen Entscheidungen. Nachher ist man immer klüger und kann alles hinterfragen."

Für die ab September anstehende WM-Qualifikation wünscht sich Koller jetzt vor allem eines: "Jeder muss vor seiner eigenen Türe kehren, bei sich selbst beginnen und nicht mit dem Finger auf andere zeigen. Die Spieler haben sich selbst zu stark unter Druck gesetzt, es fehlte die Lockerheit. Nur wenn du die Kleinigkeiten besser als der Gegner machst, bist du weiter dabei."

"An der eigenen Nase packen"

Situationen wie vor dem 0:1 gegen Island seien unzählige Male im Teamcamp besprochen worden und dennoch fiel das Gegentor. "Wir alle müssen jetzt genau analysieren, dann aber rasch den neuen Fokus finden", meinte der Schweizer abschließend.

Teamkapitän Christian Fuchs fand das Aus nach der Vorrunde nicht nur für die Mannschaft schade, sondern auch für die Fans. "Ich hatte gegen Island Gänsehaut im Stadion." Über 30.000 ÖFB-Fans waren nach Saint-Denis gekommen. Fuchs: "Wir werden uns an der eigenen Nase packen. Wir haben hier viel gelernt und sind zu mehr im Stande."

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