Ruhe vor dem Sturmlauf der Ukraine (Fr, 20.30 Uhr, live ORFeins)! ÖFB-Teamchef Marcel Koller gönnte seiner Truppe am sechsten von zwölf Camp-Tagen in Seefeld eine Verschnaufpause. "Was die Spieler in dieser Zeit machen, interessiert mich nicht. Sie sollen sich frei fühlen", erklärte er. Die Kicker nahmen das Geschenk dankend an.
Ruhe vor dem Sturmlauf der Ukraine (Fr, 20.30 Uhr, live ORFeins)! ÖFB-Teamchef Marcel Koller gönnte seiner Truppe am sechsten von zwölf Camp-Tagen in Seefeld eine Verschnaufpause. "Was die Spieler in dieser Zeit machen, interessiert mich nicht. Sie sollen sich frei fühlen", erklärte er. Die Kicker nahmen das Geschenk dankend an.
Kapitän Marc Janko und Co. nutzten den Tag für Freizeitaktivitäten. Während eine Partie nach Innsbruck fuhr, suchten andere am Golfplatz nach Abwechslung. Ebenfalls beliebt: der Billardtisch im Seefelder Teamhotel. Dort lieferte sich die "Bremen-Connection" Prödl und Junuzovic ein Duell mit Ortlechner und Scharner.
Teamchef Koller bekam davon nichts mit. "Ich habe ihnen nicht nachspioniert. Mir war nur wichtig, dass sie den Kopf freibekommen." Er selbst nutzte den Tag für einen 300-Kilometer-Abstecher nach Luzern (Sz). Dort beobachtete Koller mit Co-Trainer Janeschitz den Test zwischen der Schweiz und Dienstag-Gegner Rumänien.
Vorerst gilt die volle Konzentration dem morgigen Ukraine-Match. Fix: Erstmals in der Ära Koller wird nicht Robert Almer im Tor stehen. Der Düsseldorf-Goalie laboriert an den Nachwehen einer Muskelverletzung im Oberschenkel und reiste aus dem Camp ab. "Es wurde alles versucht, aber es macht keinen Sinn." Jetzt wittert Teamneuling Lukas Königshofer seine Chance aufs Debüt. "Von mir aus kann es nicht schnell genug gehen. Ich gebe im Training Vollgas."