Zwei Defensivpatzer brachten die österreichische Fußball-Nationalmannschaft im ersten Heimspiel der WM-Qualifikation zwei Mal in Rückstand. Doch die spielerisch überlegene rot-weiß-rote Elf holte durch einen Arnautovic-Doppelpack einen Punkt. Teamchef Marcel Koller sah eine "reife Leistung" seines Teams.
Zwei Defensivpatzer brachten die zwei Mal in Rückstand. Doch die spielerisch überlegene rot-weiß-rote Elf holte durch einen Arnautovic-Doppelpack einen Punkt. Teamchef Marcel Koller sah eine "reife Leistung" seines Teams.
Denn bis auf die ungülcklichen Gegentreffern ließ die rot-weiß-rote Auswahl wenig zu. Auch, weil Robert Almer in der Anfangsphase einen Bale-Kopfball aus dem Eck fischte. Das EM-Sensationsteam Wales fand nicht zu seiner Frankreich-Form.
"Wir sind erwachsen geworden. Wir haben die Geduld nie verloren, mit hoher Intensität agiert", lobte Koller nach dem Spiel. "Wir haben zwei Mal einen Rückstand aufgeholt und sind nicht nervös geworden. Damit haben wir uns diesen Punkt verdient." Der Schweizer sah die beste Leistung des Jahres 2016, "weil wir gegen einen starken Gegner eine ruhige Leistung abgeliefert haben."
Die Leistungssteigerung gegenüber dem knappen Auswärtssieg in Georgien führte Koller auch auf die fortgeschrittene Saison zurück. "Da hatten einige erst zwei Spiele in den Beinen. Da hat uns der Rhythmus gefehlt. Wir mussten defensiv kompakt stehen und nach hinten arbeiten. Da waren wir in Georgien zu schludrig."
Für Arnautovic, den Vater des Erfolges, gab es lobende Worte: "Er hat zugehört und gemerkt, dass es etwas anderes ist, regelmäßig Top-Leistungen zu bringen. Er ist auf dem Weg, ein Führungsspieler zu werden, so wie er das heute gemacht hat. Darauf können wir nicht verzichten", fügte aber hinzu: "Der Weg ist noch nicht abgeschlossen."