Köln vergeigt 3:0 und führt Stöger noch als Trainer

Witziger Fauxpas: Am offiziellen Aufstellungszettel, der im Stadion verteilt wurde, führte Köln noch immer Peter Stöger als Trainer an.
Witziger Fauxpas: Am offiziellen Aufstellungszettel, der im Stadion verteilt wurde, führte Köln noch immer Peter Stöger als Trainer an.Bild: imago sportfotodienst
3:0 gegen Freiburg geführt, 3:4 verloren – durch einen Handselfer in Minute 95! Der 1. FC Köln hat auch ohne Peter Stöger das Pech gepachtet.
Unfassbares Fußballspiel in Köln – mit einem denkbar bitteren Ausgang für die Hausherren. Der "Effzeh", der in der Liga erstmals ohne Ex-Trainer Peter Stöger antrat, gab gegen Freiburg eine 3:0-Führung aus der Hand – und verlor mit 3:4!

Zwei von Nils Petersen ("Ich verblöde seit Jahren") verwertete Elfer (90., 95.) kosteten im Finish den ersten "Dreier" im 15. Spiel. Köln bleibt mit mickrigen drei Punkten am Tabellenende.

Spiel für die Geschichtsbücher

Die Partie war auch abseits des Ergebnisses reich an Kuriositäten. Wegen heftiger Schneefälle musste der Rasen vor dem Anpfiff geräumt werden – das Spiel begann mit einer 30-minütigen Verspätung.

Im Stadion wurden derweil Aufstellungszettel verteilt. Als Köln-Trainer wurde Peter Stöger angegeben. Dabei wurde der in der Vorwoche gefeuerte Österreicher Minuten vorher in Dortmund als Coach vorgestellt. Der "Effzeh" bemerkte den Fauxpas und druckte neue Zettel – mit der Trainer-Angabe Stefan Ruthenbeck.

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Das nächste Kuriosum folgte beim Stand von 1:0 (Lukas Klünter hatte Köln in Minute acht in Führung gebracht). Sehrou Guirassy bekam einen Elfer zugesprochen. Jedoch fand der Referee den zugeschneiten Penalty-Punkt nicht. Der Unparteiische improvisierte und schritt elf Meter zu Fuß ab. Guirassy verwertete zum 2:0 (16.). Als Stanko per Eigentor auf 3:0 stellte (29.), schien die Vorentscheidung gefallen.

Petersen trifft dreifach

Doch dann brach Köln ein. Nils Petersen verkürzte noch vor der Pause auf 1:3 (39.). Janik Haberer holte in Minute 65 einen weiteren Treffer auf – 2:3.

Köln schien den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten, ehe Petersen die Hausherren mit zwei Elfern endgültig ins Chaos stürzte.

Lienhart verletzt out

Wermutstropfen aus Freiburger Sicht: ÖFB-Legionär Philipp Lienhart spielte nur bis zur 17. Minute. Der Innenverteidiger schied mit einer Knieverletzung aus.





(red)

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