Siegestorschütze

Kolumbiens WM-Held reifte unter Glasner zum Star

Kolumbien hat die K.o.-Runde vorzeitig erreicht - vor allem dank seines torgefährlichen Außenverteidigers Daniel Muñoz.
Sport Heute
24.06.2026, 09:08
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Luis Díaz schloss Matchwinner Daniel Muñoz lange in seine Arme und gab ihm im Regen von Guadalajara einige warme Worte mit auf den Weg. Nach dem zweiten Sieg im zweiten WM-Spiel war diesmal nicht der Bayern-Star der gefeierte Mann der Kolumbianer, sondern der 30 Jahre alte Rechtsverteidiger von Crystal Palace. Und der dachte nach dem hart erkämpften 1:0 (0:0) gegen die Demokratische Republik Kongo groß.

Drei Titel mit Glasner

2024 war Muñoz noch für die vergleichsweise schmale Ablöse von acht Millionen Euro von Genk in die Premier League gewechselt – zu Crystal Palace. Dort reifte der wuchtige und vielseitige Spieler zum Star.

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Unter Oliver Glasner zählte er zum absoluten Stammpersonal und war damit maßgeblich daran beteiligt, als der österreichische Coach mit gleich drei sensationellen Titelgewinnen Klubgeschichte geschrieben hat. Mit dem Oberösterreicher gewannen die "Eagles" erst den FA Cup, dann den englischen Supercup und zum Abschluss seiner erfolgreichen Ära bei den Londonern zuletzt die Conference League.

Muñoz hat Großes vor

"Wir haben zwei von acht Etappen hinter uns und gehen Schritt für Schritt. Jetzt werden wir uns auf Portugal konzentrieren", sagte Muñoz, der in der 76. Minute das Siegtor erzielt und die Kolumbianer damit vorzeitig in die K.o.-Phase geführt hatte.

Für Muñoz war es schon der zweite Turniertreffer, nachdem er beim Auftakt gegen Usbekistan (3:1) ebenfalls zum wichtigen 1:0 getroffen hatte. Neben Díaz und Antreiber James Rodríguez kristallisiert sich Muñoz als Erfolgsgarant der Südamerikaner heraus - den Ruhm will der Profi aus der kolumbianischen Goldgräber-Stadt Amalfi aber mit seinen Teamkollegen und den Fans teilen.

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"Hier sind wir alle Stars. Die drei Punkte haben wir gemeinsam erreicht: Kolumbien, all diese Menschen – ich glaube, das gehört uns allen", sagte Muñoz. "Und letztendlich sind wir eine Familie. Ich glaube, hier heißt der Star Kolumbien".

Und als Einheit wollen sich die Kolumbianer auch zum Gruppenabschluss gegen Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo präsentieren. Schon ein Unentschieden würde dem WM-Viertelfinalisten von 2014 in der Nacht zu Sonntag (1.30 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) zum Gruppensieg reichen.

"Wir treffen auf ein großes Team. Sie sind einer der Topfavoriten des Turniers", sagte Trainer Néstor Lorenzo und fügte an: "Das wird eine große Herausforderung."

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