20 Punkte hinter der Austria, drei Pleiten gegen den Aufsteiger, sechs Spiele in Folge sieglos, Vorletzter in der Frühjahrstabelle - und was sagt dazu der Rapid-Trainer? "Wir sehen manches nicht ganz so schlimm wie Außenstehende."
20 Punkte hinter der Austria, drei Pleiten gegen den Aufsteiger, sechs Spiele in Folge sieglos, Vorletzter in der Frühjahrstabelle – und was sagt dazu der Rapid-Trainer? "Wir sehen manches nicht ganz so schlimm wie Außenstehende."
Dieser Satz von Peter Schöttel ist bezeichnend und zeigt, dass sich in Hütteldorf die Ansprüche geändert haben. Die Gier nach Siegen und Titeln ist Österreichs Rekordmeister völlig abhanden gekommen. Die Fans machen für die Talfahrt die Klub-Bosse verantwortlich. Das stimmt auch, ist aber nur die halbe Wahrheit.
Denn auf dem Platz stehen die Spieler. Und die sollten – bei allen Fehlern in der Transferpolitik – daheim in der Lage sein, gegen biedere Mattersburger zu gewinnen. Wenn nicht, sind sie für das grün-weiße Leiberl nicht geeignet – weder spielerisch, noch charakterlich. Die Fans erwarten vom Verein jetzt Lösungen. Mit Schöttel zu verlängern, war keine. Helmut Schulte zu holen, vorerst auch noch nicht.