45 Minuten lang habe ich beim Wiener Derby gegen den Schlaf gekämpft. Die Vorgaben der Trainer, die Null zu halten, wurde strikt befolgt - leider auch von den Offensivspielern. Da gab es zu Recht schon Pfiffe der vorbildlichen Fans.
Dann wurde es aber zum Glück doch noch dramatisch. Mit vielen Torszenen, einigen Aufregern und einem verdienten Sieger Rapid. Die Hütteldorfer haben als Auswärtsmannschaft mehr getan. Sie waren einfach aktiver als die Hausherren. Bei denen sich Coach Herbert Gager zudem noch vergriff.
Die Einwechslung von Stürmer Kamara für Verteidiger Ortlechner leitete die Heim-Pleite ein. Plötzlich fehlte bei den Veilchen hinten die Zuordnung. Und vorn konnte Kamara nie ernsthaft für Gefahr sorgen. Das schaffte nur Hosiner. Bei seinem vermeintlichen Ausgleichstor würden nicht alle Referees auf Handspiel entscheiden