53 Millionen Euro Kosten

Komplett barrierefrei: NÖ-Bahnhof ist wieder offen

Der Bahnhof Sigmundsherberg ist fertig modernisiert und konnte wiedereröffnet werden. An der Franz-Josefs-Bahn wird aber noch weitergearbeitet.
Olivia  Brandstetter
15.04.2026, 08:00
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Der Bahnhof Sigmundsherberg (Bezirk Horn, NÖ) ist fertig! Er sei neu gestaltet, komplett barrierefrei sowie mit verbesserten Zugangs- und Umsteigemöglichkeiten ausgestattet. "Ein guter Tag für alle, die im nördlichen Niederösterreich mit der Bahn unterwegs sind", so Judith Engel, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG.

Arbeiten neben Bahnbetrieb

Seit Mai 2024 sei gearbeitet worden, während der Bahnbetrieb weiter gelaufen ist. Nun stehen neue und verlängerte Bahnsteige, ein besserer Zugang zum Warteraum und zeitgemäße Fahrgastinformation bereit.

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Der neue Personensteg sei ein "wesentlicher Bestandteil der Bahnhofserneuerung" so in einer Aussendung der ÖBB. Damit wurden die Park&Ride-Anlage, die Bahnsteige und der Ortszentrum-Zugang verbunden.

Bahnhof ist barrierefrei

Der Bahnhof ist jetzt barrierefrei: wegen des Personenstegs und den Aufzügen. Seit März können die Aufzüge verwendet werden, so kann man alle Bahnsteige ohne Stufen erreichen. Zwischen der Franz-Josefs-Bahn und der Kamptalbahn umzusteigen, ist nun auch komfortabler. Der Übergangssteg werde im Mai bei nächtlichen Arbeiten entfernt.

Insgesamt habe die Modernisierung des Bahnhofs circa 53 Millionen Euro gekostet.

"Umsetzung des Jahrhundertprojektes"

"Die Franz-Josefs-Bahn ist für das Waldviertel eine sehr wichtige Strecke für den Personen- und Güterverkehr", so Engel.

Udo Landbauer (FPÖ), Landeshauptfrau-Stellvertreter für Infrastruktur, erklärt: "Die Modernisierung des Bahnhofs Sigmundsherberg ist ein starkes Signal für den öffentlichen Verkehr im Waldviertel. Der Bahnknoten wird fit gemacht für die Umsetzung des Jahrhundertprojektes der Direktanbindung Horn an die Franz-Josefs-Bahn. Zukünftig können die Züge ab voraussichtlich 2030 hier sowohl nach Gmünd als auch Horn und umgekehrt attraktiv, umsteigefrei geführt werden."

"In Sigmundsherberg wurde der erste wichtige Schritt zur Realisierung der elektrischen Anbindung der Bezirkshauptstadt Horn gesetzt", so der Landeshauptfrau-Stellvertreter. Ihr Ziel sei laut Landbauer klar: "Wir wollen mit der NÖ Bahnoffensive für unsere Landsleute bessere Verkehrsverbindungen schaffen und damit die ländlichen Regionen stärken."

"Als Knotenpunkt zwischen der Strecke Wien – Gmünd und der Kamptalbahn nimmt Sigmundsherberg eine zentrale Rolle im Bahnnetz ein. Mit der geplanten Elektrifizierung Richtung Horn bis Ende 2030 werden sich für Pendler:innen neue, direkte Verbindungen nach Wien ergeben", so auch Martina Diesner-Wais (ÖVP), Abgeordnete zum Nationalrat.

Franz Göd (VP), der Bürgermeister von Sigmundsherberg, sieht das ähnlich: "Für die Marktgemeinde Sigmundsherberg und seinen Bürgerinnen und Bürgern bedeutet der modernisierte Bahnhof weit mehr als eine moderne Infrastruktur – er ist ein klares Zeichen, dass Sigmundsherberg auch künftig eine wichtige Rolle entlang der Franz-Josefs-Bahn einnimmt."

An der Franz-Josefs-Bahn wird weiter gearbeitet – Infos dazu sind hier zu finden.

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